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Fernsehen gibt es bald nur noch digital.

 

Fernsehen - nur noch digital

Die sukzessive Abschaltung des analogen Kabelfernsehens schreitet voran.
Die Tage von DVB-T sind damit gezählt. Doch, was bedeutet das? 

Das digitale Zeitalter ist angebrochen und natürlich bringt es Chancen und Vorteile mit sich. Das ist auch puncto "digitales Fernsehen" nicht anderes. Längst sind große Flachbildschirme Standard in den deutschen Wohnzimmern. Die Screens werden immer größer und hochauflösender. Da ist ein gutes, klares, digitales Bild unverzichtbar. Analoges Fernsehen passt da nicht mehr "ins Bild".

 

Der Bedarf an digitalem Fernsehen steigt, der an analogem sinkt - mit Konsequenzen: Noch im Jahr 2017 wird der Kabelnetzbetreiber Unitymedia das analoge Kabelfernsehen abschalten.

 

Kein Problem für Fernsehgeräte jüngeren Alters. Besitzer von alten Fernsehern gucken allerdings in die Röhre: Sie müssen sich entweder einen neuen Fernseher kaufen oder einen Receiver - was bedeuten würde: Zusätzlicher Aufwand, um in der Vergangenheit stehenbleiben zu können...

 

Ab Juni 2017 stellt Unitymedia das analoge Programm in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg vollständig ein. Das Unternehmen ist dort der größte Anbieter für Kabelfernsehen. Nach Angaben des Unternehmens sind dort eine Million Haushalte vom Ende des analogen Kabelfernsehens betroffen.

 

Vodafone Kabel Deutschland möchte in Absprache mit allen Kabelanbietern, die in den übrigen 13 Bundesländern aktiv sind, den Sendern und der Wohnungswirtschaft entscheiden. Es soll ein einheitliches Abschaltdatum geben, das einheitlich kommuniziert wird.

 

Die Programme werden dann in den betroffenen Regionen nicht mehr in SD verfügbar sein. Der Umstieg erfolgt in den Regionen Schritt für Schritt und soll bis Mitte 2019 vollständig abgeschlossen werden.

 

Einige Gesundheitseinrichtungen werden von dieser Entwicklung definitiv betroffen sein.